62. Glärnischlauf - Danke
Auf dem Saggberg, eingebettet zwischen Vorderglärnisch und Deyenstock, gingen 111 Langläuferinnen und Langläufer bei der 62. Austragung des Glärnischlaufs an den Start. Da auf dem Urnerboden im Start- und Zielgelände der Schnee fehlte, musste kurzfristig auf die Ersatzstrecke Hinter Sagg ausgewichen werden. Im schneesicheren Wettkampfgelände hatten die Teilnehmenden je nach Kategorie mehrere Runden zu absolvieren. Ursprünglich war ein Rennen in der klassischen Technik geplant, doch mit einer Gesamtsteigung von lediglich 50 Metern erwies sich die Strecke als zu flach. Daher wurde kurzerhand auf Skating umgestellt.
Die Präparation stellte die Organisatoren des SC Riedern um OK-Präsident Alex Weder vor Herausforderungen. Spur-Obmann Ruedi Oertli erklärte: „Um diese Jahreszeit führt der partielle Sonneneintrag dazu, dass es entlang der Strecke vier verschiedene Schneebeschaffenheiten gibt. Entsprechend muss die Strecke unterschiedlich präpariert werden.“
Einige Topläufer des Ostschweizer Skiverbands fehlten, da sie international im Einsatz standen – Beda Klee am Weltcup in den USA und Silvan Hauser am Continental Cup in Italien. Dennoch war das Teilnehmerfeld dank überregionaler Beteiligung stark besetzt. Den Tagessieg über 11 Kilometer (fünf Runden) sicherte sich der Horwer Sven Buholzer mit einer beachtlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h. Aus Sicht des Ostschweizer Skiverbands überzeugte insbesondere der SC Speer mit
starken Resultaten in der U16, der höchsten Nachwuchskategorie. Pascal Eigenmann gewann bei den Knaben U16. In den Plauschkategorien setzten sich die Glarner Jolanda und Stefan Fauster durch. Ihre Kinder Nela, Aina und Sanna waren in der Kategorie Mädchen U10 die einzigen Glarner Teilnehmerinnen und konnten so ihre Punktestände im Voralpen-Cup verbessern. Rolf Gisler