FESA Continentalcup in Seefeld
Die Wettkämpfe vom 9. - 11. Januar im Rahmen des Continentalcups wurden von Oberwiesenthal wegen Schneemangels nach Seefeld im Tirol verlegt. Wie üblich in Olympiajahren war die Konkurrenz sehr stark. Etliche Weltcupläufer versuchen, sich an diesen Wettkämpfen der zweiten Kategorie noch für Olympia zu qualifizieren. Der Klassisch Sprint war mit einer Laufzeit von über 4 Minuten und einem langen Aufstieg eher etwas speziell und forderte von den Sprintern mehr Ausdauer als üblich. Silvan Hauser auf Rang 7 und Mario Bässler auf Rang 15 verschafften sich im Prolog eine gute Ausgangslage für die Heats. Leider lief es beiden im Viertelfinal nicht mehr so optimal. Als je Vierter und Fünfter in ihren Heats verpassten sie ein Weiterkommen. Während Silvan Hauser erst im Schlussanstieg abreissen liess, verlor Mario Bässler schon etwas früher den Anschluss. Malia Elmer auf Rang 38 verpasste die Heats deutlich.
Die 10km klassisch vom Samstag, die bei Schneefall gelaufen wurden, verlangten von den Teilnehmern in den Aufstiegen eine saubere Technik, was Silvan Hauser nach eigenen Worten nicht optimal gelang, was sich dann auch im entsprechenden Zeitverlust zeigte. Die Ränge 35 für Hauser, 46 für Elmer und 53 für Bässler entsprachen nicht ihren Erwartungen.
Das sonntägliche Massenstartrennen im freien Stil über 15, bzw. 20km war ein echter Härtetest. Während eine kleinere Spitzengruppe um die Sekunden kämpfte, wuchsen die Rückstände bald einmal merklich an. In einem bei den Herren von den Franzosen dominierten Rennen schien das Swiss Ski Team allgemein nicht über das beste Material zu verfügen. Die Ränge 39 für Hauser, 44 für Elmer und 61 für Bässler widerspiegeln in etwa die Leistungen vom Vortag. Am nächsten Wochenende (17./18. Januar) steht bereits der erste Teil der Schweizer Meisterschaften in Les Diablerets an. (aw)